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Der Sommer war heiß!
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Nicht nur der Klimawandel heizte die Temperaturen an – auch in der Open-Source-Welt gab es im positiven Sinne keine Abkühlung. Das Thema „Digitale Souveränität durch Open Source” hat auch im Sommer weiter an Fahrt aufgenommen.
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OSSBIG hat sich als erster Ansprechpartner für das Open-Source-Thema positioniert. Wir wurden zu zahlreichen vielversprechenden Initiativen eingeladen.
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In der Verwaltung gibt es Bestrebungen, Open-Source-Strategien zu schärfen, und in der EU startet das Digital-Commons-European-Digital-Infrastructure-Consortia (DC-EDIC). Die letzten EU-Papiere gehen nun mehr in die Unterstützung von Ökosystemen und die Bereitstellung von Lösungen, die „ready to use” sind und über privatwirtschaftliche Supportstrukturen verfügen.
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Sicherheitseinrichtungen wie das Bundesamt für Cybersicherheit wurden installiert.
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Wir hoffen, dass auch ein „Souveränitäts Open Source Program Office” für die Verankerung eines nachhaltigen Open-Source-Paradigmenwechsels gegründet wird.
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#ossbig #news
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Wilfried Jäger, Generalsekretär
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Europa macht Open Source zunehmend zu einem industrie-, verwaltungs- und souveränitätspolitischen Instrument
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Vor wenigen Jahren wurde Open Source vor allem mit Kosteneinsparungen oder Entwicklerkultur verbunden. Heute steht eine andere Frage im Mittelpunkt:
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"Wer kontrolliert die digitale Infrastruktur, auf der Staaten, Unternehmen und Gesellschaften aufbauen?"
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Polen verankert Open Source erstmals ausdrücklich in seiner nationalen Digitalisierungsstrategie. Vorgesehen sind unter anderem mehr Open Source in der öffentlichen Verwaltung sowie bessere institutionelle Rahmenbedingungen – ein weiteres Signal, dass Open Source Software in Europa zunehmend von einer IT-Option zu einem strategischen Instrument wird.
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Portugal hat im Juli AMALIA, sein erstes nationales Open-Source-KI-Modell, vorgestellt. Modellgewichte und Trainingsdaten werden offen bereitgestellt; das auf europäischem Portugiesisch trainierte System soll insbesondere Wirtschaft, Forschung und öffentliche Verwaltung unterstützen und Abhängigkeiten von außereuropäischen KI-Anbietern reduzieren.
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Die von NVIDIA initiierte Open Secure AI Alliance wechselt unter das Dach der Linux Foundation. Ziel sind offene Werkzeuge, Standards und gemeinsame Verfahren, mit denen Unternehmen KI-Systeme untersuchen, auditieren und gegen neue Sicherheitsrisiken absichern können.
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Deutsche Sozialversicherungsträger haben openDesk als cloudbasierten Notfallarbeitsplatz für den Krisenfall erprobt und eine positive Bilanz gezogen. Seit August läuft eine öffentliche Konsultation, um daraus Anforderungen für einen souveränen Notfallarbeitsplatz für Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene abzuleiten.
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Die im Juni vorgestellte EU Open Source Strategy prägt auch die Diskussion im laufenden Quartal: Die EU will Open-Source-Alternativen in strategisch wichtigen Bereichen skalieren, das Ökosystem stärken und den Einsatz in öffentlichen Verwaltungen ausbauen. Damit wird Open Source explizit als Instrument europäischer Technologiesouveränität positioniert.
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Seit dem Release der ersten stabilen Version im Juni entwickelt sich Euro-Office vom angekündigten Projekt zur nutzbaren europäischen Open-Source-Office-Lösung. Die Suite ist inzwischen in Nextcloud Hub 26 Summer integriert und kann selbst betrieben oder über Partnerangebote bereitgestellt werden. Als nächsten Schritt erhält Euro-Office eine Desktop Version.
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Das französische KI-Unternehmen Mistral AI hat Anfang September 3 Milliarden Euro neues Kapital aufgenommen und wird nun mit mehr als 21 Milliarden Euro (24 Mrd. US-Dollar) bewertet – ein starkes Signal dafür, dass Europas Strategie offener und souverän betreibbarer KI auch wirtschaftlich an Bedeutung gewinnt.
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OSSBIG PROJEKTE
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Steigende Lizenzkosten, Vendor-Lock-in und geopolitische Erpressbarkeit rücken Open Source zunehmend ins Zentrum strategischer IT-Entscheidungen. OSSBIG Austria arbeitet aktiv an praxistauglichen Alternativen für essentielle IT-Lösungen – mit Fokus auf Souveränität, Interoperabilität, Nachhaltigkeit und europäischer Wertschöpfung.
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Nach erfolgreichen Praxistests durch die OSSBIG Austria Mitglieder hat der Produktivbetrieb von Open Desk gestartet. Als nächsten Schritt werden wir eine Nutzer-/Contributoren-Community in Österreich starten, um Erfahrungen auszutauschen, Wissen verfügbar zu machen und Interessen zu bündeln.
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Gemeinsam mit SBA Research haben wir uns die Frage gestellt: "welche Kriterien muss die Governance von Open Source Produkten erfüllen, um einen optimalen Beitrag zur digitalen Souveränität zu leisten?". Das Ergebnis liegt nun vor, definiert die relevanten Kriterien und bewertet diese für Open-Source-Governance-Organisationen.
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Das Thema „Digitale Souveränität durch Open Source“ ist hochaktuell.
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OSSBIG wird als neutrale Open-Source-Institution aktiv eingeladen.
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In dieser Sektion wollen wir Veranstaltungen vorstellen, in denen das Thema gemeinsam diskutiert wurde.
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Nextcloud Summit – München
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Die Gruppe der österreichischen Teilnehmer am Nextcloud Summit wächst stetig. Dieses jährliche Event bietet nicht nur Vernetzung mit der deutschen Nextcloud Community, sondern auch zu den OpenDesk Modulen XWiki und OpenProjekt.
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DIVE – Brüssel
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Eine Veranstaltung der Wirtschaftskammer in Brüssel holte österreichische souveräne Technologie vor den Vorhang. In Teilgebieten kann Europa einen Vorsprung erhalten und ausbauen. Open Source als Mittel, um diverse Anstrengungen zu bündeln und europäische Vorstellungen einer digitalen Infrastruktur umzusetzen, wird branchenübergreifend als zukunftsträchtig angesehen..
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SOUVERÄN.DIGITAL.SICHER
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Unsere Universitäten sind die Geburtsstätte vieler digitaler Innovationen. Umso wichtiger ist es, diese öffentlich finanzierten Leistungen der Allgemeinheit zu erhalten. Die politische Bedeutung von Offenheit und Weiterführung der digitalen Ergebnisse zum Nutzen der Allgemeinheit wurde von Universitäten bereits erkannt. OSSBIG unterstützt diese Bestrebungen, öffentliche Commons zu schaffen.
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VERANSTALTUNGEN
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Markus Kasinger wird Leiter des Bundesamts für Cybersicherheit
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Die EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NISII) wurde 2022 novelliert und wird nun auch in Österreich umgesetzt. In diesem Zusammenhang geht mit 1. Oktober 2026 das Bundesamt für Cybersicherheit in Betrieb. Es ist direkt dem Innenminister unterstellt. Unser Mitglied im OSSBIG Austria Vorstand, Markus Kasinger, erhält die Leitung.
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Wir wünschen Markus Kasinger viel Erfolg und freuen uns auf gute Zusammenarbeit!
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